Umgebung, Ausflüge und Reisepläne für Lignano

Ein Tag in einer der schönsten Städte Italiens:

LIGNANO - Das Meer, das man lieben muss!
Die Lage von Lignano in der Mitte des Golfs der nördlichen Adria lädt zu märchenhaften Ausflügen ein. Die Städte vom Friaul, dazu gehören natürlich ...Triest, mit seinem Hafen, der Altstadt mit der faszinierenden Architektur, der Leuchtturm, die Basilika San Giusto, das Schloss Miramare, und die weltgrößte Seeregatta "La Barcolana"; ...Aquileia mit der romanischen Kirche, wo es die Reste der römischen Kultur im Museum und unter freiem Himmel zu entdecken gibt; ...Gorizia mit seinem Schloss und Udine mit der Loggia del Lionello beides Städte des Friauls deren Monumente, Plätze und charakteristischen Straßen eine wahre Faszination ausüben; … die mittelalterliche Stadt Cividale der Langobarden; ...die sternförmig angelegte Stadt Palmanova; ...die Friauler Dolomiten, in deren Herzen sich die mittelalterliche Stadt Gemona befindet, die nach dem Erdbeben von 1976 komplett wiederaufgebaut worden; ...die Karnischen Alpen im Norden mit ihren grünen Hängen und Tannenwäldern und die gastfreundliche Stadt Cortina und die Dolomiten ein bisschen weiter im Nordwesten.Weiter südlich davon beginnt dann das Flachland des Veneto mit der für diese Region charakteristischen und weltbekannten Stadt Venedig - die wohl romantischste Stadt der Welt. Den Einwohnern vom Friaul (oder Friuli, wie die Einheimischen sagen) wird eine große Herzlichkeit zugesprochen. Bekannt ist die Region für ihre schmackhaften Gerichte und vor allem für den vortrefflichen Wein... FRIULI VENEZIA GIULIA: zu Gast bei wunderbaren Menschen!

Liste der Städte und Kunstorte in der Nähe von Lignano Sabbiadoro:

Venezia

Nur rund 110 Kilometer von Lignano entfernt liegt Venedig, die Stadt, die oft noch immer "La Serenissima" genannt wird; die Perle der Adria, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden ist; die Stadt, die Dank der einmaligen Planung und ihrer Kunst- und Kulturschätze als die schönste der Welt gilt. Zusammen mit Rom ist Venedig die von Touristen in der ganzen Welt am meisten besuchte Stadt. Gegründet wurde Venedig von Exilanten im Jahr 525, die die Stadt auf Pfählen auf den Inselchen der Lagune erbauten. Die Stadt wuchs immer weiter, und in den darauffolgenden Jahrhunderten wurde sie zur Seerepublik und Wirtschaftsmacht, die ihre Vorherrschaft im Mittelmeer bis zum Fall unter Napoleon aufrecht erhielt. Die Plätze Venedigs und der architektonische Stil werden heute noch immer bewundert. Nur über Wasserstraßen sind die wunderschönen Plätze mit kleinen Schiffen, Motorbooten oder mit den berühmten venezianischen Gondeln erreichbar. Jeder Besucher fühlt sich in Venedig wie in eine andere Welt versetzt, die reich ist von romantischem Flair und für immer der Traum eines jeden verliebten Paares bleibt.

Trieste

Rund 90 Kilometer von Lignano entfernt liegt Triest, die wohl wichtigste Stadt der Region Friuli Venezia Giulia. Die Gründung Triests geht bis auf die Frühgeschichte zurück. Im alten Rom war sie bedeutende Hafenstadt, deren architektonischen Überreste noch im gesamten Stadtgebiet zu sehen sind. Triest widerstand der alten Rivalin Venedig bis sie zum Protektorat der Habsburger  erklärt wurde und deren wichtigste Hafenstadt der Adria wurde. Triest behielt ihre Autonomie als Freihafen bis zur definitiven Anbindung an Italien nach einigen Jahren als Freies Territorium Triest. Heute noch ist Triest eine wichtige Hafenstadt und Knotenpunkt zu den Märkten im Norden. Die Paläste und Gebäude im Habsburger Stil beheimaten Museen und Theater. Monumente von internationaler Bedeutung sind in den Plätzen und den Straßen Triests und im Umland zu finden, allen voran das Schloss Miramare, das Schloss Sangiusto und der monumentale Siegesleuchtturm „Faro della Vittoria“. Der alte Charme hat sich dem Modernen geöffnet; so ist Triest ein lebendiges Zentrum im Geist der Zeit.

Aquileia

50 Kilometer von Lignano entfernt liegt Aquileia, ein Städchen voll von Geschichte. Der Ort war einst eine römische Kolonie, die im Jahr 180 v. Chr. gegründet wurde und Sitz der christlichen Kirche von Rom war. Die Schutzmauern der Stadt wurden im Jahr 450 von Attila zerstört. Der Legende nach waren es die Flüchtlinge aus Aquileia, die im Anschluss Venedig errichteten. Aquileia wurde wieder aufgebaut, und es folgten verschiedene Belagerungen, von den Langobarden, der Venezianischen Republik, dem Heilgen Römischen Reich, dem Österreichisch-Ungarischen Kaiserreich bis hin zur Anbindung an Italien nach dem Ersten Weltkrieg. Heute ist Aquileia die wichtigste archäologische Ausgrabungsstätte Norditaliens. Zu den Überresten zählen der antike Flusshafen, die Grabstätten, die gepflasterten Straßen und die römische Basilika, die im Jahr 312 erbaut wurde. Im Inneren kann man ein Mosaik von meisterhafter Ausführung bewundern, das auf einmalige Weise erhalten ist. Das Museum beheimatet viele Stücke der Epoche der Römer wie Geräte, Mosaiken, Gedenktafeln, Statuen und andere Kostbarkeiten.

Villa manin di Passariano

40 Kilometer von Lignano entfernt liegt eines der schönsten Monumente der venezianischen Architektur, die “Villa Manin di Passariano”, eine wunderschöne venezianische Villa des letzten Dogen von Venedig Ludovico Manin, Enkel des adligen Friulaners Antonio Manin, der die Villa im siebzehnten Jahrhundert erbauen ließ. Das Adelsgeschlecht Manin, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1000 zurückgehen, haben das Gebäude über die Jahre immer wieder restrukturiert, den ursprünglichen Komplex angereichert und mit einem Erweiterungsbau aus dem 17. und 18. Jahrhundert verändert. Kunstwerke und Skulpturen der wunderbaren Periode „Barchesse”, die Erhöhung des Hauptbaus und die Kapelle können hier bewundert werden. Napoleon Bonaparte hat hier mit Giuseppina übernachtet, als er den Vertrag von Campoformio unterschrieb. Heute ist die Villa Sitz der Tourismusagentur von Friuli Venezia Giulia. Neben den wunderschönen Kunstwerken ist die Villa Manin Austragungsort verschiedner Kulturveranstaltungen und Ausstellungen, die ein internationales Publikum anlocken.

Palmanova

Nur 50 Kilometer von Lignano entfernt liegt Palmanova, die Festungsstadt im Zentrum von Friuli Venezia Giulia. In strategisch günstiger Position wurde Palmanova von der Republik Venedig im Jahr 1600 zum Schutz vor den Türken wieder aufgebaut, und später fiel sie an die Österreicher und dann an Napoleon. Jede Herrschaft baute das Fort weiter aus. Die Architektur ist repräsentativ und eins der wenigen Beispiele in der Welt für eine Stadtfestung in Form eines Sterns; in Italien ist sie einmalig mit ihren neun Eckpunkten und drei kreisförmigen Festungsmauern und wurde zum nationalen Monument erklärt. Die Sehenswürdigkeiten in der Stadt sind der fünfeckige Platz, von dem aus fünf Straßen zu den wichtigsten Gebäuden der Stadt führen. Eines davon ist das Museum mit zahlreichen Illustrationen über die zivile und militärische Geschichte von der Stadtgründing bis zum Zweiten Weltkrieg. Palmanova ist somit Anziehungspunkt für Besucher verschiedener Länder der Welt und ist Austragungsort vieler geschichtlicher, sportlicher, kultureller, künstlerischer, heiliger und gastronomischer Veranstaltungen.

Cividale

80 Kilometer entfernt liegt Cividale oder wie sie einst hieß “Forum Juli”. Die Stadt wurde bereits im Jahr 50 v. Chr. von Julius Cäsar gegründet, dessen Statue in der „Piazza del Duomo“ steht.  Keltische Überreste zeugen jedoch von einer Siedlung, die noch viel älter ist. Die Vorherrschaft der Langobarden, die hier ein Herzogtum unter dem König Alboino errichteten, ist noch heute nachweisbar. Erst im achten Jahrhundert unter der Vorherrschaft der Franken bekam die Stadt ihren Namen „Civitas Autriae” von dem sich heute „Cividale“ ableitet. Sie wurde Sitz des friulanischen Patriarchats nach der Vorherrschaft der Republik Venedig. Die Stadt ist reich an Überresten der verschiedenen Vorherrschaften wie die de, Hypogäum der Kelten, der perfekt erhaltene Tempel der Langobarden, der Dom mit seinen wichtigen Kunstwerken im Inneren, der „Palazzo dei Provveditori“, der Palladio gewidmet ist und zahlreiche wichtige Stücke, die im archäologischen Museum ausgestellt sind. Ein Werk der jüngeren Geschichte, aber nichtsdestotrotz beeindruckend ist die Teufelsbrücke „Ponte del Diavolo“, die der Legende nach vom Teufel selbst gebaut worden sein soll, der als Lohn für sein Werk die Seele des ersten Passanten forderte.

Gorizia

70 Kilometer von Lignano entfernt liegt Gorizia, die Grenzstadt zu Slowenien, die ein Symbol des österreichischen Irredentismus ist. Selbst wenn hauptsächlich Zeugnisse des alten Roms bekannt sind, und die Stadt ihren Namen im Jahr 1000 bekam, so geht der Ursprung Gorizias bis ins Mittelalter zurück. In der neueren Geschichte war sie Grafschaft, Protektorat und Territorium der Habsburger bis zur Befreiung im Jahr 1918. Gorizia ist bekannt als bezaubernde Stadt mit einem ganz besonderen Flair; das milde Klima und die Herzlichkeit der Bewohner machen sie zu einem idealen Lebensmittelpunkt. Das mittelalterliche Schloss wurde originalgetreu restauriert und in ein Museum verwandelt. Zusammen mit dem „Museum des Großen Krieges“ (Museo della Grande Guerra) lockt es viele Touristen und Geschichtsbegeisterte an. Die Besucher können in den für Mitteleuropa typischen Straßen flanieren und gastronomische Spezialitäten wie beispielsweise   kleine Krapfen, Kuchen, den Strudel  „Putizza“, Pflaumengnocchi und Gulasch kosten – natürlich  begleitet von dem typischen Glas Wein aus der Region.

Udine

70 Kilometer von Lignano entfernt liegt Udine, die geschichtsträchtige Hauptstadt von Friuli Venezia Giulia, die von jeher als die Hauptstadt von Friuli gilt. Angefangen von den frühhistorischen Wurzeln kam der Stadt über die Jahrhunderte immer weitere Bedeutung zu: beim Einfall von Aquileia und der Langobarden bis sie schließlich eine Stadt mit Schloss wurde und im Jahr 1000 den Namen Utinum bekam, von dem sich schließlich der Name Udine ableitet. Sie wurde zweite Stadt der Republik Venedig, der sie noch immer den architektonischen Stil verdankt, und wurde schließlich dem Königreich Italien angebunden. Die Stadt ist reich an Monumenten: Das Schloss dominiert die Stadt vom Gipfel eines Hügels aus, der künstlich errichtet worden sein soll. Das Gebäude „La Loggia del Lionello“, das im gotisch-venezianischen Stil erbaut worden ist, zeichnet sich vor allem durch die prägnante Turnuhr aus. Der Platz der Freiheit ist nur einer der vielen kleinen und großen Plätze der Stadt, in der man romanische Kirche, verzierte Kathedralen oder berühmte architektonische Kunstwerke von bekannten Architekten wie Massari entdecken kann.